Dieses Video soll Mut machen - Mut zur mehr Persönlichkeit und zum eigenen Sein, auch nach dem Ableben.
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Das Leben der meisten Menschen ist geprägt von Trennungen verschiedenster Art: Trennung von einer großen Liebe, von großer Leidenschaft, von Macht oder einfach nur Geld. Wir müssen uns von Wünschen und Erwartungen trennen und sie begraben, damit etwas Neues beginnen kann. Doch was bleibt sind Hoffnung, Glaube und Erinnerungen.

Obwohl der Tod heute in den Medien allgegenwärtig ist, findet kaum noch eine wirkliche Auseinandersetzung mit diesem schmerzlichen Thema statt. Denn viele Menschen haben Angst vor dem Tod und meiden es so lange wie möglich, sich damit zu beschäftigen. Dadurch ist es oftmals um so schwieriger, mit der Trauer umzugehen, wenn ein Todesfall im nahen Umfeld auftritt. Man fühlt sich hilfloser als je zuvor.


Trauerrituale und -symbole helfen seit jeher dem Menschen, mit dem Verlust einer geliebten Person umzugehen. Denn der Mensch denkt über sich selbst nach - er fragt sich, ob er die richtigen Entscheidungen im Leben getroffen hat und sucht nach dem Sinn von Leben und Tod. Die Suche nach der Unsterblichkeit war und ist im Wesentlichen die Suche nach dem richtigen Ritual. Die Suche nach der Erkenntnis, was zu tun sei, um das Weiterleben nach dem Tod zu sichern. Symboliken und Rituale helfen den Menschen, sich in dieser Ungewissheit zurechtzufinden und mit ihr zu leben.

Trauerrituale, wie beispielsweise das Anzünden einer Kerze oder das Hinterlassen von Blumen an Gräbern, helfen den Hinterbliebenden, mit Ihrem Verlust umzugehen. Das Wiederholen von Ritualen gibt dabei Sicherheit und Geborgenheit.


Mit einem Grabmal versuchen Menschen, mit dem Verstorbenen auch über den Tod hinaus in Verbindung zu bleiben. Erinnerungen an einen Menschen brauchen ihren Halt. Das Zeichen, der Stein auf einem Grab, symbolisiert Beständigkeit. Er bietet die Möglichkeit, den Toten nicht nur mit Namen und Daten, sondern auch mit Worten und Bildern zu ehren.

Auf dem Boden fest verankert steht das Grabmal zuallererst für die Gegenwart. Als Zeichen der Trauer und des Verlustes nimmt es die Stelle des Verstorbenen ein.

Wie können Hinterbliebene den Friedhof als Stätte der Erinnerung, der Ruhe und des Trostes erfahren? Das ist die Kernfrage, die man sich bei der Kreation von sakraler Kunst stellen muss. Deswegen gestaltet Strassacker Elemente für Grabzeichen, die Erinnerungen vermitteln, Geschichten erzählen, Gedanken eröffnen und von der Individualität der Verstorbenen sprechen.


Quelle: Kunstgießerei Strassacker