Garten und Gedenksteine


Gedenksteine

Dankessteine mit Sprüchen, Daten, Reliefs und Ornamenten. Mögliche Größen von 10 kg bis zu 3 Tonnen. Da wir selber und händisch gravieren sind wir sehr flexibel und Ihren Ideen sind keine Grenzen gesetzt.
Die kleineren Findlinge werden gerne zur Geburt, Taufe, Erstkommunion, Hochzeit oder runden Geburtstagen verschenkt.
Wer freut sich nicht über ein ganz persönliches auf ihn zugeschnittenes Geschenk ?
 

Geburtssteine

Kleine Findlinge graviert mit Namen, Geburtsdaten, Fuß- oder Handabdruckrelief, astrologische Zeichen, Noten und Texte, bunte Farben.
 

Hochzeitssteine

Weiße Findlinge, meistens mit Ringsymbolen, Namen, Daten der Vermählung, astrologische Zeichen, echtes Blattgold.
 

Familiensteine

Werden gerne vor dem Haus oder im Garten platziert, mit Familienname, Hausnummer, Initialen, Berufszeichen, Wappen Reliefs.
 

Felsen

sind einzigartige Zeugen der Natur, mit gespaltener rauer Oberfläche und oft sind es Vertikalelemente mit denen man besondere Akzente setzen kann. Damit die Felsen im Garten nicht aussehen, als ob diese gerade von einem Lastwagen abgekippt wurden, ist es wichtig diese so zu platzieren, dass sie natürlich wirken. Um dies zu erreichen sollte man Felsen in der Natur genau betrachten. Dabei wird auffallen, dass die Felsen niemals vollständig auf der Erdoberfläche liegen, sondern mindestens ca. 1/3 tief im Erdboden versenkt liegen. Durch das hohe Gewicht der Felsbrocken und Witterungseinflüsse sinken die Felsen nach einigen Jahren in den Erdboden ein. Natürlich kann man nicht solange beim Anlegen des Steingartens warten. Deshalb sollte man die Felsen im Garten etwas im Erdboden eingraben. Bei größeren Felsen kann es notwendig werden,  dass man ein Fundament betonieren muss, damit diese im Laufe der Zeit nicht versinken. Natürlich gedeihen in der Natur Wildpflanzen wie Farne und Gräser in unmittelbarer Nähe der Felsen. Im Garten sollte man deshalb auch darauf achten, den umliegenden Bewuchs möglichst natürlich zu gestalten.
 

Gartenfiguren

aus Betonguss, Marmorpressstaubguss, Metall (z.B. Bronze) oder aus Naturstein gehauene Skulpturen, abstrakt oder originale Darstellungen, von klein bis überlebensgroß. Sie Gartenfiguren umfassen ein vielfältiges Spektrum wie z.B. Märchen- und Fabelwesen, Tiere, Symbole usw. Sie unterstreichen gut eingebettet in eine Bepflanzung jeden Garten oder „beleben“ Terrasse oder auch den Balkon. Gerade auch wenn sie nur „alleine“ platziert sind, werden sie  jeden Betrachter entzücken. Bei kleineren Exemplaren kann man durch Wechsel eines neuen Standortes im Garten neue Akzente setzen. Durch die wahrscheinlich einsetzende Verwitterung der oberen Schicht entsteht im Laufe der Zeit eine Patina, welche die Figur erneut in veränderter Form attraktiv erscheinen lässt.
 

Vogeltränken

Eine erhöhte Vogeltränke bietet eine gute Möglichkeit, die Tiere beim Trinken und Baden zu beobachten. Die Vogeltränke bietet die einfachste Möglichkeit, Gestaltung mit Wasser im Garten, auf der Terrasse oder dem Dachgarten erleben zu können. Sie verlangt keinerlei technischen Aufwand beim Füllen oder Leeren.

Der Formenreichtum umfasst:
- wie beim Brunnen den leicht bearbeiteten Findling
- den flachen Trog
- die figürliche Plastik
- den abstrakt bearbeiteten Stein
- die kleine Anlage mit einer Pumpe, die aus der Tränke einen Brunnen in lediglich kleinerem Maßstab macht.

Verspielte Naturen kombinieren Vogeltränken sogar mit Sonnenuhren.

Die Wassertiefe sollte an der tiefsten Stelle 10 cm nicht überschreiten, für einen ausreichend breiten Anflugrand, vielleicht ein paar Inseln im Becken sollte gesorgt sein. Man darf die Tränke nicht zu sehr ins Gebüsch setzen, da dort die Katze ihr ideales Versteck findet. Lässt man bei der Gestaltung ein paar flache Wasserrinnsale zu, so wird aus der Vogeltränke zusätzlich eine Bienentränke.

 

Tröge – Schöpfbrunnen – Wasserstellen

Tröge, also meist längliche ausgehöhlte Steine, werden gern als Wasserbecken eingesetzt, seinen sie nun bepflanzt oder lediglich Blickfang für eine wirkungsvolle Gartengestaltung. Man muss darauf achten, dass es eine Abflussmöglichkeit gibt, um bei Regen ein Überlaufen und damit Versumpfen der direkten Umgebung zu vermeiden. Ein Kiesbett von ca. 50 cm Tiefe gehört unter den Trog. Man kann ihn als Auffangbecken unter einem Wasserhahn platzieren, wie er in fast jedem Garten vorkommt.

Bei höheren Formen, in die man die Gießkanne eintauchen kann, wird der Trog zum Schöpfbrunnen. Ein Brunnentyp, der viel zu wenig Beachtung findet. Einfache Tonnenformen und schlicht gestaltete Einlaufrohre bieten sachliche Brunnenlösungen, die nicht nur schön anzusehen sind, sondern im Gartenalltag genutzt werden können. Sie finden am Haus Aufstellung (eventuell von der Regenrinne gespeist, wobei eine Überlaufvorrichtung vorgesehen werden muss) oder praktischerweise inmitten des Nutzgartenbereiches. Bei der Planung ist auf Ablaufmöglichkeiten zu achten: entweder an die Kanalisation anzuschließen oder an eine Sickergruber. Auf jeden Fall sollte die direkte Umgebung mit Steinplatten abgedeckt sein, denn dass beim Wasserschöpfen geplanscht wird, erhöht seinen Reiz.

Wasserstellen, die lediglich aus einem gestalteten Zulauf bestehen, unter den die Gießkanne gestellt wird, verschönern zwar das Wasserholen, bieten aber nur dann, wenn sie kurzzeitig in Betrieb sind, den Anblick von Wasser im Garten.
 

Trinkbrunnen

Wichtigste Voraussetzung für den Betrieb eines Trinkbrunnens ist die einwandfreie Wasserqualität. Der Brunnen muss ans Trinkwassernetz angeschlossen sein – oder an eine eigene Quelle. Bei dieser Brunnenart kann das Wasser ständig in einem kleinen Strahl laufen oder aber auf Wunsch abgestellt werden. Die Form des Brunnens muss berücksichtigen, ob direkt vom Strahl getrunken wird oder ob ein Becher gefüllt wird, und ob eine oder mehrere Personen gleichzeitig zur Quelle gehen sollen.

Eine andere Brunnenvariante, die der Gesundheit dient und die ständig mit frischem, kalten Wasser gespeist werden muss, stellt der Kneippbrunnen dar, in den man die Arme eintauchen kann oder der – in Form eines Fußbeckens – zum Waten einlädt; bei größerer Wassertiefe schafft man sich zur Sauna sein eigenes Eintauchbecken.
 

Wandbrunnen

bestehen meist aus zwei Teilen: einmal dem Wasserspender und zum anderen dem Becken, in das sich der Wasserstrahl ergießt. Der Wasserspender kann ein einfaches Rohr, ein Wasserhahn oder ein raffiniert gestalteter speiender Menschen- oder Tierkopf sein. Auch eine ganze Brunnenfigur kann das Becken mit Wasser versorgen – das Material: Stein, Keramik, Bronze, Kupfer. Kunstgießereien arbeiten hier mit Bildhauern zusammen und fertigen nach deren Entwürfen oder haben gängige Typen wie Löwenköpfe auf Lager.

Ebenso vielfältig, wie der Wasserspeier gearbeitet sein kann, sind die Möglichkeiten beim Brunnenbeckenentwurf. Es kann eine Natursteinschale, ein Ziegelbecken, eine gekachelte Wanne, ein betoniertes Seerosenbecken sein, in das der Wasserstrahl plätschert. Bei dem meist kleinen Wasserstrahl wird man in vielen Fällen den Wandbrunnen an das Trinkwassernetz anschließen und eine aufwändige Umwälzung vermeiden. So kann der Wandbrunnen auch zum Trinkbrunnen werden, Schöpfbrunnen sein oder einfach nur Zierbrunnen, der sein beruhigendes Wassergeräusch im Garten verbreitet.

Schalenbrunnen

Der Schalenbrunnen verkörpert die klassische Form eines Zierbrunnens – kombiniert aus hochsprudelndem Wasser und einer oder mehreren Schalen, in die das Wasser hinab fällt, vielleicht über den Beckenrand hinab läuft, um im mit Kieselsteinen verdeckten Auffangbecken wieder gesammelt zu werden. Eine Umwälzpumpe – entweder im Becken selbst untergebracht, oder außerhalb in einem Schacht – sorgt für den neuen Weg des Wassers ins Freie.

Je nach Wunsch des Gartenbesitzers kann so ein Schalenbrunnen südlichen Vorbildern nachempfunden sein, er kann prächtig oder bieder wirken, kann den mit Wasser benetzten Granit oder gar Marmor aufleuchten lassen oder kann in einer nüchternen Schale vor allem der Figur der Wasserfontäne zur Wirkung verhelfen. Man sollte die Brunnen so anlegen, dass man sie nicht nur betrachten kann, sondern auch nah genug herangehen kann, um sich die Hände zu kühlen oder mit dem Wasser zu spielen.

Brunnenschalen werden gern vom Steinmetz gearbeitet, da sich hierbei der formgebende Entwurf und die handwerkliche Bearbeitung des Steines aufs Beste verbinden lassen.
 

Quellsteine – Sprudelsteine – Quallerbecken

In den letzten Jahren wurden Quell- und Sprudelsteine immer beliebter. man orientierte sich zunehmend an einer Brunnengestaltung, die den Stein in ein möglichst naturgetreues Ambiente ordnete. In der Tat lassen sich mit Findlingen und kleineren Kiesel- und Wackersteinen auf recht unkomplizierte Weise Brunnenlandschaften gestalten.

Der Steinmetz ist allerdings zum Durchbohren eines solchen Findlings nicht entbehrlich, da er über die erforderliche Kenntnis und die passenden Werkzeuge verfügt, das Sprudelloch so zu bohren, dass der kostbare Stein nicht zerstört wird. Gern verwendet man alte – oder auch neu gefertigte – Mühlsteine zum Brunnenbau; einige Firmen liefern sogar den verblüffend echt aussehenden Mühlstein aus Kunststoff, der die zum Teil erheblichen Transportprobleme auf leichte Weise löst. Ist der Kunststoffstein erst einmal bemoost, kann man ihn nicht von einem echten unterscheiden – wenn er so montiert worden ist, dass die Wassersprudel ihn nicht zum Vibrieren bringen.

Die runde Form des Mühlsteines – sie bietet sich als organische Lösung beim Brunnenentwurf an – regt Steinmetze zu allen möglichen Oberflächenstrukturen an; oft werden Quellsteine als Meisterstücke ausgeführt, und Könner beweisen, dass auch die quadratische Form beherrscht werden kann.

Spiralartige Beckenführungen lenken das Wasser spielerisch aus dem Zentrum des Sprudels an den Rand des Beckens und darüber hinaus. Den Formen der Sprudelsteine oft verwandt sind die Quallerbecken. Hier wird das Wasser mit allen möglichen Fontänendüsen in einem runden oder ebenfalls eckigen Becken gestaltet. Bei dem ziemlich großen Wasserumlauf dieser Brunnenarten wird man am besten mit einer Umwälzpumpe arbeiten und sie nicht am Trinkwassernetz anschließen.
 

Der Brunnen als nicht figürliche Plastik

In diesem Bereich, ist vor allem der Steinmetz und der entwerfende Künstler gefordert, wenn sich Künstler und Ausführender nicht in einer Person finden lassen. Es gibt nichts, was aus Stein gehauen, nicht zu einer Brunnenplastik werden kann.
Jeder Gartenbesitzer sollte bedenken, dass eine Brunnen-Plastik im Garten zum beherrschenden Anziehungspunkt wird, das meist entsprechender Freiraum vorhanden sein muss, damit diese kunstvolle Art der Brunnengestaltung auch wirken kann. Hier kommt es auf den einfühlenden, guten Kontakt zwischen Künstler und Auftraggeber an, damit – mit dem ja auch nicht gerade preiswerten Kunstwerk – genau das getroffen wird, was jahrzehntelang beim Betrachten, Betasten, Belauschen zufrieden macht.
 

Figürliche Brunnenplastik

Es ist überraschend, wie wenig figürliche Brunnenplastiken von den Künstlern unserer Zeit gearbeitet werden. Gab und gibt doch das Bild des Menschen in den vielen Stilrichtungen der Malerei und auch der Holzplastik immer wieder den Anlass zur Gestaltung- so ist hier die heutige Brunnenplastik vergleichsweise schüchtern. Eher wagt man sich an Tierdarstellungen, wobei sowohl Vollplastische Lösungen als auch Reliefarbeiten versucht werden. Mag es an den abschreckenden Produkten einer Industrie liegen, die Brunnenfiguren als Engelchen und Nixen in tausendfachen Abgüssen liefert, sind die Auftraggeber schuld, die fürchten, sich an einem Menschen-Bild satt zu sehen? Gerät die steinerne Figur zwangsläufig in die Nähe des Mahnmales, wenn sich ihrer nicht der arrivierte Künstler annimmt? Auf diesem Gebiet sollten – ohne gleich die Renaissancekunst aufleben zu lassen – doch Beispiele beweisen, dass ernst zunehmende Brunnenplastiken nicht den Körper des Menschen oder der Tiere als Vorlage scheuen müssen.